Die Welt der VPNs ist voll von Fachbegriffen und Abkürzungen, die für Neulinge oft verwirrend sein können. Dieses VPN Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe und hilft dir, dich im Dschungel der VPN-Technologie zurechtzufinden.
Ein VPN (Virtual Private Network) ist eine Technologie, die eine sichere und private Verbindung über ein öffentliches Netzwerk wie das Internet herstellt. Es verschlüsselt deine Daten und leitet sie über einen externen Server um, wodurch deine IP-Adresse verborgen und deine Online-Aktivitäten geschützt werden.
Ein VPN-Protokoll ist eine Reihe von Regeln und Standards, die festlegen, wie eine VPN-Verbindung aufgebaut und aufrechterhalten wird. Es definiert die Art der Verschlüsselung, die Authentifizierung und die Verwaltung der Verbindung. Beispiele für VPN-Protokolle sind OpenVPN, IKEv2/IPsec und WireGuard.
Ein VPN-Server ist ein Computer, der sich an einem bestimmten Standort befindet und als Zwischenstation für deine VPN-Verbindung dient. Wenn du dich mit einem VPN-Server verbindest, wird dein Internetverkehr über diesen Server umgeleitet, wodurch deine IP-Adresse durch die des Servers ersetzt wird.
Ein VPN-Client ist eine Software, die auf deinem Gerät installiert wird und die Verbindung zu einem VPN-Server herstellt. Der VPN-Client verschlüsselt deine Daten und leitet sie an den VPN-Server weiter.
Verschlüsselung ist der Prozess der Umwandlung von Daten in einen unleserlichen Code, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. VPNs verwenden Verschlüsselung, um deine Daten zu schützen, während sie über das Internet übertragen werden.
AES-256 (Advanced Encryption Standard mit 256-Bit-Schlüssel) ist ein weit verbreiteter Verschlüsselungsstandard, der von vielen VPNs verwendet wird. Er gilt als äußerst sicher und wird auch von Regierungen und Militärs zum Schutz sensibler Daten eingesetzt.
Ein Kill Switch ist eine Sicherheitsfunktion, die in vielen VPNs integriert ist. Er unterbricht automatisch deine Internetverbindung, falls deine VPN-Verbindung abbricht, um zu verhindern, dass deine Daten ungeschützt übertragen werden.
Eine No-Logs-Policy ist eine Erklärung eines VPN-Anbieters, dass er keine Protokolle über deine Online-Aktivitäten speichert. Das bedeutet, dass keine Informationen darüber aufgezeichnet werden, welche Websites du besuchst oder welche Daten du online teilst.
Ein DNS-Leak tritt auf, wenn dein Gerät DNS-Anfragen außerhalb des VPN-Tunnels sendet, wodurch dein Internetanbieter oder andere Dritte deine Online-Aktivitäten verfolgen können.
DNS-Leak-Schutz ist eine Funktion, die in vielen VPNs integriert ist und verhindert, dass DNS-Leaks auftreten.
Geoblocking ist die Praxis, den Zugriff auf Inhalte basierend auf dem geografischen Standort des Nutzers zu beschränken. VPNs können verwendet werden, um Geoblocking zu umgehen, indem sie deine IP-Adresse ändern und so deinen Standort verschleiern.
Eine IP-Adresse (Internet Protocol Address) ist eine eindeutige numerische Kennung, die jedem Gerät zugewiesen wird, das mit dem Internet verbunden ist. Sie ermöglicht es, Datenpakete an das richtige Ziel zu senden.
Bandbreite bezieht sich auf die Datenmenge, die in einer bestimmten Zeit über eine Internetverbindung übertragen werden kann. VPNs können die Bandbreite deiner Internetverbindung beeinflussen, da deine Daten einen zusätzlichen Umweg über den VPN-Server nehmen.
Latenz ist die Verzögerungszeit, die ein Datenpaket benötigt, um von deinem Gerät zum Server und zurück zu gelangen. VPNs können die Latenz deiner Internetverbindung erhöhen, da deine Daten einen zusätzlichen Umweg über den VPN-Server nehmen.
P2P (Peer-to-Peer) ist ein Netzwerkmodell, bei dem Computer direkt miteinander verbunden sind und Daten austauschen können, ohne einen zentralen Server zu verwenden. VPNs können verwendet werden, um P2P-Aktivitäten zu schützen und zu anonymisieren.
Ein VPN-Tunnel ist eine verschlüsselte Verbindung zwischen deinem Gerät und einem VPN-Server. Dein gesamter Internetverkehr wird durch diesen Tunnel geleitet, wodurch deine Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt werden.
Eine Shared IP-Adresse ist eine IP-Adresse, die von mehreren VPN-Nutzern gleichzeitig verwendet wird. Dies erhöht die Anonymität, da es schwieriger ist, die Online-Aktivitäten einem bestimmten Nutzer zuzuordnen.
Eine dedizierte IP-Adresse ist eine IP-Adresse, die nur von dir verwendet wird. Dies kann in bestimmten Fällen von Vorteil sein, z. B. beim Zugriff auf Online-Banking oder andere sensible Dienste.
Port Forwarding ist eine Technik, die es ermöglicht, bestimmte Ports auf deinem Router zu öffnen, um eingehenden Datenverkehr an ein bestimmtes Gerät in deinem Netzwerk weiterzuleiten. VPNs können Port Forwarding verwenden, um bestimmte Anwendungen oder Dienste zu unterstützen.
Split Tunneling ist eine Funktion, die es ermöglicht, auszuwählen, welcher Datenverkehr über das VPN geleitet wird und welcher nicht. Dies kann nützlich sein, um die Geschwindigkeit zu optimieren oder auf lokale Netzwerkressourcen zuzugreifen, während man gleichzeitig mit dem VPN verbunden ist.
Dieses Glossar bietet einen Überblick über die wichtigsten VPN-Begriffe. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die VPN-Technologie sich ständig weiterentwickelt und neue Begriffe und Konzepte entstehen können.