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Die besten VPNs für Homeoffice und Remote-Arbeit

Remote-Arbeit ist längst Alltag – und damit auch die Frage nach Datensicherheit außerhalb des Büros. Ob im heimischen Arbeitszimmer, im Café oder unterwegs: Ihr Datenverkehr verdient Schutz. Ein VPN verschlüsselt Ihre Verbindung, sichert sensible Geschäftsdaten und sorgt dafür, dass Sie auch in fremden Netzen unbesorgt arbeiten können.

In diesem Vergleich erklären wir den Unterschied zwischen privatem und Firmen-VPN, welche Anbieter sich fürs Homeoffice eignen und warum eine dedizierte IP-Adresse für Remote-Arbeit oft sinnvoll ist.

Privates VPN vs. Firmen-VPN

Zunächst gilt es, zwei Dinge auseinanderzuhalten. Ein Firmen-VPN verbindet Sie mit dem internen Netzwerk Ihres Arbeitgebers, sodass Sie auf Server, Laufwerke und Anwendungen zugreifen können, als säßen Sie im Büro. Dieses VPN wird von der IT-Abteilung bereitgestellt.

Ein privates VPN dagegen schützt Ihre persönliche Privatsphäre: Es verschlüsselt Ihren gesamten Internetverkehr gegenüber dem Provider und in fremden WLANs. Für Selbstständige, Freiberufler und alle, die auch privat am Arbeitsgerät surfen, ist ein privates VPN eine sinnvolle Ergänzung oder sogar Hauptlösung. Wer ein Team absichern will, sollte sich unsere Seite zu VPN für Unternehmen ansehen.

Top-VPNs fürs Homeoffice

Anbieter Preis (ab) Geschwindigkeit Server / Länder Logging Streaming
NordVPN 4.8 / 5 ab 3,39 €/Monat Sehr hoch (NordLynx / WireGuard) über 7.000 Server
118 Länder
Strikte No-Logs-Politik (mehrfach geprüft) Netflix, Disney+, Amazon Prime, DAZN, BBC iPlayer Angebot
Proton VPN 4.5 / 5 ab 4,49 €/Monat Hoch (WireGuard / VPN Accelerator) über 8.900 Server
110 Länder
Strikte No-Logs-Politik (Open Source, geprüft) Netflix, Disney+, Amazon Prime Angebot
Surfshark 4.6 / 5 ab 2,19 €/Monat Sehr hoch (WireGuard) über 3.200 Server
100 Länder
No-Logs-Politik (geprüft) Netflix, Disney+, Amazon Prime, BBC iPlayer Angebot
CyberGhost 4.3 / 5 ab 2,19 €/Monat Hoch (WireGuard) über 11.000 Server
100 Länder
No-Logs-Politik (Transparenzbericht) Netflix, Disney+, Amazon Prime, DAZN Angebot

Preise sind effektive Monatspreise im günstigsten Langzeit-Abo und können sich ändern. Die "Angebot"-Buttons sind Affiliate-Platzhalter, bis die jeweiligen Partnerprogramm-Links eingesetzt sind.

Testsieger
1

NordVPN

Allrounder mit der besten Gesamtleistung

4.8 / 5

ab 3,39 €/Monat

2-Jahres-Abo, monatlich ca. 12,99 €

Server
über 7.000 Server
Länder
118 Länder
Geräte
10 Geräte gleichzeitig
Garantie
30 Tage Geld-zurück-Garantie
+ Konstant hohe Geschwindigkeiten dank NordLynx-Protokoll
+ Threat Protection blockiert Tracker und Malware
+ Zuverlässig bei Netflix, Disney+ und DAZN
- Monatsabo ohne Rabatt vergleichsweise teuer
Zum Angebot von NordVPN
Bester Datenschutz
2

Proton VPN

Die datenschutzfreundlichste Wahl

4.5 / 5

ab 4,49 €/Monat

2-Jahres-Abo, Gratis-Tarif verfügbar

Server
über 8.900 Server
Länder
110 Länder
Geräte
10 Geräte gleichzeitig
Garantie
30 Tage Geld-zurück-Garantie
+ Sitz in der Schweiz, außerhalb der 14-Eyes
+ Quelloffene Apps und veröffentlichte Audits
+ Secure Core leitet Traffic über mehrere Server
- Streaming nur in den höheren Tarifen freigeschaltet
Zum Angebot von Proton VPN
Preis-Leistung
3

Surfshark

Unbegrenzte Geräte zum kleinen Preis

4.6 / 5

ab 2,19 €/Monat

2-Jahres-Abo, monatlich ca. 15,45 €

Server
über 3.200 Server
Länder
100 Länder
Geräte
Unbegrenzt viele Geräte
Garantie
30 Tage Geld-zurück-Garantie
+ Unbegrenzte Anzahl gleichzeitiger Verbindungen
+ Sehr günstig im Langzeit-Abo
+ CleanWeb blockiert Werbung und Tracker
- Etwas kleineres Servernetz als NordVPN
Zum Angebot von Surfshark
Längste Garantie
4

CyberGhost

Einsteigerfreundlich mit Streaming-Servern

4.3 / 5

ab 2,19 €/Monat

2-Jahres-Abo, monatlich ca. 11,99 €

Server
über 11.000 Server
Länder
100 Länder
Geräte
7 Geräte gleichzeitig
Garantie
45 Tage Geld-zurück-Garantie
+ Für Streaming-Dienste optimierte Spezial-Server
+ 45 Tage Geld-zurück-Garantie (längste im Test)
+ Sehr aufgeräumte, einsteigerfreundliche Apps
- Geschwindigkeit auf Langstrecken nicht ganz auf Top-Niveau
Zum Angebot von CyberGhost

Für Remote-Arbeit empfehlen wir NordVPN dank starker Verschlüsselung, hoher Geschwindigkeit und optionaler dedizierter IP. Proton VPN ist die erste Wahl für besonders datensensible Berufe, da es in der Schweiz sitzt und quelloffen ist.

Sicheres Arbeiten in öffentlichen WLANs

Wer mobil arbeitet, nutzt zwangsläufig fremde Netzwerke – im Café, Hotel, Zug oder Co-Working-Space. Diese WLANs sind oft ungesichert, sodass Angreifer im selben Netz den Datenverkehr mitschneiden könnten. Gerade für berufliche Daten ist das ein erhebliches Risiko.

Ein VPN verschlüsselt Ihre gesamte Verbindung, sodass abgefangene Daten unlesbar bleiben. Aktivieren Sie zusätzlich den Kill-Switch und Auto-Connect, damit der Schutz auch bei Verbindungsabbrüchen lückenlos greift. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu VPN im öffentlichen WLAN.

Dedizierte IP & statische Adressen

Standard-VPN-Server teilen sich eine IP-Adresse unter vielen Nutzern. Für die meisten Zwecke ist das ideal, weil es die Anonymität erhöht. Im beruflichen Umfeld kann jedoch eine dedizierte IP sinnvoll sein – eine Adresse, die dauerhaft nur Ihnen gehört.

Das ist hilfreich, wenn Sie auf Firmensysteme zugreifen, die nur bestimmte IP-Adressen zulassen (IP-Whitelisting), oder wenn Sie häufige Sicherheitsabfragen durch ständig wechselnde IPs vermeiden möchten. Viele Anbieter bieten dedizierte IPs als kostenpflichtige Zusatzoption an. Details erklärt unser Ratgeber zur dedizierten IP.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich im Homeoffice ein eigenes VPN?
Das hängt davon ab, was Sie schützen wollen. Stellt Ihr Arbeitgeber ein Firmen-VPN bereit, nutzen Sie dieses für den Zugriff auf interne Systeme. Ein privates VPN ergänzt das, indem es Ihren gesamten privaten Datenverkehr verschlüsselt – etwa in öffentlichen WLANs oder beim privaten Surfen am Arbeitsgerät. Beide erfüllen unterschiedliche Zwecke und schließen sich nicht aus.
Was ist der Unterschied zwischen privatem und Firmen-VPN?
Ein Firmen-VPN verbindet Sie sicher mit dem internen Netzwerk Ihres Arbeitgebers, sodass Sie auf Server, Laufwerke und Anwendungen zugreifen können, als säßen Sie im Büro. Ein privates VPN hingegen schützt Ihre persönliche Privatsphäre und verschlüsselt Ihren allgemeinen Internetverkehr gegenüber Ihrem Provider und in fremden Netzen. Für Selbstständige und Freiberufler kann ein privates VPN beide Rollen teilweise abdecken.
Wozu brauche ich eine dedizierte IP im Homeoffice?
Eine dedizierte IP-Adresse gehört dauerhaft nur Ihnen, während Standard-VPN-Server eine IP unter vielen Nutzern teilen. Das ist nützlich, wenn Sie auf Firmensysteme zugreifen, die nur bestimmte IP-Adressen zulassen (IP-Whitelisting), oder wenn Sie häufige Sicherheitsabfragen durch ständig wechselnde IPs vermeiden möchten. Viele Anbieter bieten dedizierte IPs als kostenpflichtige Zusatzoption.
Schützt ein VPN im öffentlichen WLAN beim Arbeiten?
Ja, das ist einer der wichtigsten Anwendungsfälle. In Cafés, Hotels oder Co-Working-Spaces sind WLANs oft ungesichert. Ein VPN verschlüsselt Ihre gesamte Verbindung, sodass abgefangene Daten – etwa Zugangsdaten oder Geschäftsdokumente – unlesbar bleiben. Aktivieren Sie zusätzlich den Kill-Switch und Auto-Connect, damit der Schutz auch bei Verbindungsabbrüchen lückenlos greift.
Welches VPN eignet sich am besten fürs Homeoffice?
Ideal sind Anbieter mit starker Verschlüsselung, zuverlässigem Kill-Switch, hoher Geschwindigkeit und optionaler dedizierter IP. NordVPN bietet all das samt Threat Protection. Proton VPN punktet mit Schweizer Datenschutz und Open Source – attraktiv für datensensible Berufe. Für Teams und Unternehmen lohnt zusätzlich ein Blick auf spezielle Business-Lösungen.